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Kampfstil

Hac Long Kung Fu hat seinen Ursprung in Vietnam.
Der Name des Gründers Meister Hac Long übersetzt bedeutet Schwarzer Drache.

Der Stil zeichnet sich dadurch aus, dass Härte und Sanftheit in den Techniken kombiniert werden.
Einem Angriff entgegnen wir nicht durch sture Härte, sondern nutzen die Kraft des Gegners.

 

 

tu vê

In Kombination mit Verteidigungstechniken gibt es spezielle Schläge, Tritte, sowie Ellenbogen und Kniestöße.
Das charakteristische dieser vietnamesischen Kampfkunst liegt in ihrer Ästhetik und Effektivität.

Tu ve
Hac Long Quyen Tan

Bài Quyên

Quyền sind traditionelle Formen und Bewegungsabläufe zur Stäkung der Koordination und Konzentration.
Zunächst waffenlos, dann im Weiteren Studium mit Schwert, Schmetterlingsmesser und Bo Stab.

Khí Công

Bei dem ganzheitlichen Konzept der Kampfkunst ist die Achtsamkeit auf den Atem essentiell.
Sie dient zur Erhaltung der Gesundheit und Kräftigung von Körper und Geist.

Khi cong

Eine körperliche Auseinandersetzung jenseits des Wettkampfsports ist an keine Spielregeln gebunden.

Kampfkunst

Kampfkunst

Hac Long Kung Fu ist eine Kampfkunst - nicht zu verwechseln mit Kampfsport. Beim Kampfsport geht es in erster Linie um den „Wettkampf-Gedanken“. Geprägt von einem umfangreichen Regelwerk werden jene Techniken spezialisiert, die Punkte geben. Dadurch fallen viele „ungewöhnliche“, jedoch gefährlichere Techniken weg, um im Rahmen des Wettkampfsports zu funktionieren.

Die Kunst auf der anderen Seite ist frei. Frei von Wertung. Frei von einem Punktesystem und einem strikten Regelwerk. Eine körperliche  Auseinandersetzung jenseits des Wettkampfsports ist an keine „Spielregeln“ gebunden. Somit bietet die Kampfkunst in all ihren Facetten mögliche Techniken zur Selbstverteidigung und insbesondere zur Kultivierung von Körper und Geist.

Das oberste Ziel ist nicht etwa das gewaltsame Bezwingen eines „Wettstreiters“ im Kampf. Vielmehr geht es darum sich seiner Selbst und der Umgebung bewusst zu werden und zu wachsen.

Zehn Prinzipien

  1. Menschlichkeit und eine tugendhafte Moral. Erlernen des äußeren und des inneren Weges des Hac Long Kung Fu.
  2. Einigkeit und Solidarität zwischen den Mitgliedern des „Schwarzer Drache Kung Fu“. Höflichkeit und Respekt den anderen gegenüber.
  3. Entschlossenheit und Rechtschaffenheit. Anwendung des „Schwarzer Drache Kung Fu“ um Schwächeren zu helfen.
  4. Respekt vor den Stilen anderer Kampfkünste.
  5. Geduld, Fleiß und Ehrgeiz. Streben nach Perfektion
  6. Aufrichtigkeit, Bescheidenheit und Redlichkeit des Gemüts.
  7. Ausdauer und Beharrlichkeit. Streben nach Gerechtigkeit und der Überwindung von Hindernissen.
  8. Ausgeglichenheit, Selbstbeherrschung und Wachsamkeit. Kluge Lösung von Problemen.
  9. Vervollkommnung durch Selbstkritik, Selbstvertrauen und Toleranz.
  10. Weiterentwicklung und Formung einer neuen Generation des „Schwarzer Drache Kung Fu“ gemäß der Philosophie der jahrtausendalten vietnamesischen Kampfkünste.
Prinzipien

Die weiche Zunge bleibt.
Die harten Zähne werden fallen.

Philiosophie

Philosophie

Im Schwarzer Drache Hac Long Kung Fu geht es gleichermaßen um das Erlernen der Kampfkunst und dem täglichen Ausleben von Menschlichkeit und Güte.

Das Ziel unserer Kampfkunst besteht in der Harmonie von Körper und Geist, Menschen und Natur, Individuum und Gesellschaft. 

Stark zu sein um anderen Leid zuzufügen ist sinnlos. Stark zu sein um Schwächeren zu helfen ist eine der höchsten Tugenden.

Es ist erstrebenswert, sich gleichermaßen um die Gesundheit des Körpers wie auch des Geistes zu kümmern. Denn ein gesunder Körper und ein gesunder Geist trägt die Freude in sich und die Freude für die Mitmenschen.

Laufe lieber weg als zu kämpfen.
Füge lieber Schmerzen zu als zu verletzen. Verletze lieber als zu töten. Töte nur um nicht selbst getötet zu werden.

Grundsatz Hac Long Kung Fu